Konzert auf der keltischen Harfe

„Carolan’s Dream“

Konzert auf der keltischen Harfe

Turlough O’ Carolan ist der berühmte irische Barde des Barock – und mit 30 Jahren Abstand fast ein Zeitgenosse Mozarts. Seine Werke sind berühmt für die kunstvolle Verbindung von italienischer Barockmusik und altirischer Tradition.

Seine seelenvollen Melodien werden bis in die Gegenwart von Harfenisten in aller Welt gespielt – und um sein Leben ranken sich Legenden: Wer war er und wie lebte er? Was waren seine musikalischen Wurzeln? Wer waren die Menschen, die er mit seinen Melodien musikalisch portraitierte?

In „Carolan’s Dream“ geht Frederik Finn diesen Fragen nach, erzählt Anekdoten und Stimmungsbilder, läßt Carolan auch selbst durch seine eigene Lyrik zu Wort kommen – und zeichnet so mit Wort und Musik ein sinnliches Portrait des barocken Irland und seines bekanntesten Barden.

Erstmalig werden in „Carolan’s Dream“ bisher unübersetzte Texte Carolans als Nachdichtungen in deutscher Sprache vorgetragen. Sie handeln von Liebe, Trauer, Freundschaft und einer von Carolans Leidenschaften: dem Whiskey!

Frederik Finns Harfe ist ein Nachbau der in Schottland erhaltenen „Queen Mary“-Harfe aus dem 15. Jahrhundert – ein Harfentyp, der zu Carolans Zeiten üblich war. Sie ist mit Saiten aus Bronze bespannt, die der Harfe ihren außergewöhnlichen Klang verleihen.

Für Bridget Cruise

„Und hätt ich alles Gold aus Griechenland, Ägypten,

und nicht, wie jetzt, kaum einen roten Heller,

ich ließ es leicht’ren Herzens geh’n als dich.

Mach den Beschluß, oh Schöne, über deren Hals

die weichen, gold’nen Locken sich verzweigen:

Noch ehe du an Bord gehst – küsse mich!“